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Zuschüsse für Klimaschutzmanager

Die Zuschüsse für den Klimaschutzmanager sind zu beantragen und abzurufen. 

Der Magistrat wird aufgefordert, die im Stellenplan ausgewiesene Stelle des Klimaschutzmanagers (EG 11 TVöD – lt. Stellenplan „vorbehaltlich Sachbeschluss“) umgehend, befristet auf drei Jahre, auszuschreiben und zu besetzen.  

Begründung:

Riedstadt hat sich im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes verpflichtet, seinen CO2 Ausstoß zu halbieren.

Diese vertragliche Selbstverpflichtung wird nicht automatisch erfüllt! Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Stadt vielmehr aktiv steuern und konkrete Einsparmaßnahmen angestoßen. Regelmäßige Reports und Anpassungen der Maßnahmen sind unumgänglich. Da die Reduzierung des CO2 Ausstoßes das erklärte Ziel der Bundesregierung in umweltpolitischer Hinsicht ist, werden zahlreiche Maßnahmen, die dazu beitragen dieses Ziel zu erreichen, finanziell gefördert. Aus diesem Grund hat die Stadtverordnetenversammlung bereits die Stelle des Klimanagers grundsätzlich beschlossen (unter dem Vorbehalt, dass Fördermittel bereitgestellt werden.)

Zunächst vorgesehene Kooperationsmodelle mit dem Kreis Groß-Gerau sind nicht zustande gekommen. Eine Anfrage der GLR ergab, dass die Verwaltung mit vorhandenem Personal zwar auf dem richtigen Wege ist, das vertraglich erklärte Ziel aber voraussichtlich nicht erreichen wird. Insbesondere gibt es keinen konkreten Umsetzungsplan um definierte Ziele auch wirklich zu erreichen. 

Ein Arbeitskreis der Grünen Liste hat in den letzten Monaten einige Kommunen besucht. Jede dieser Kommunen beginnt ihre Maßnahmen damit „vor der eigenen Tür“ umzusetzen. D.h. der Klimamanager hat zunächst den Auftrag, den Energieverbrauch der eigenen Liegenschaften zu optimieren. Das hilft nicht nur Energie einzusparen sondern auch den finanziellen Aufwand zu reduzieren, so dass der Eigenanteil der Stadt Riedstadt an den Personalkosten dieser Stelle kostenneutral erbracht werden könnte.

Um die Aufgabe bewältigen zu können bedarf es eines technischen Ingenieurstudiums (Bachelorabschluss oder FH-Diplom) vorzugsweise im Bereich Versorgungs- und Energietechnik (m/w) mit der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung. Weiter sind Gewerke übergreifende Kenntnisse in den Bereichen Elektro-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Sanitär- oder MSR-Technik mit dem Ziel der Erhöhung der Energieeffizienz erforderlich.

Beispielhaft gehören zum Aufgabenfeld (Genaue Stellenbeschreibungen anderer Kommunen liegen uns vor und wären auf die Riedstädter Bedürfnisse auszurichten):

  1. Technische Überwachung
  2. Störungsmanagement
  3. Analyse und Energieeinsparung mit dem Ziel der Anlagenbetriebsoptimierung durch Ermittlung des Bedarfs und Anpassung
  4. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen
  5. Kommunikation und Unterstützung, Schulung und Motivation des Betriebspersonals
  6. Umsetzung von investiven Energieeinsparmaßnahmen
  7. Energieberatung unter besonderer Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten
  8. Öffentlichkeitsarbeit
  9. Netzwerkbildung und Informationsbeschaffung





Tags: EnergiewendeKlimaschutz
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