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Erstellung eines Konzeptes zur Schaffung von Co-Working-Spaces in Riedstadt

Änderung des Beschlussvorschlags und der Begründung zum Antrag zur Stadtverordnetenversammlung am 21.02.2018 – hier:
Erstellung eines Konzeptes zur Schaffung von Co-Working-Spaces in Riedstadt

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert der Stadtverordnetenversammlung eine Studie zur Bereitstellung von „Coworking - spaces“ in Riedstadt vorzulegen. Ein solche Studie soll in Zusammenarbeit mit einem geeigneten universitären Partner (z.B. TU Darmstadt) erstellt werden und mindestens auf die folgenden Aspekte eingehen:
  • Grobe Potentialanalyse (Exemplarische Ansprache des Facility Managements von Unternehmen aus DA, FFM und Umgebung, deren Mitarbeiter die Arbeitsplätze nutzen könnten, Einholung von Vergleichswerten zur Nutzung durch selbständige Einzelunternehmen etc.)
  • Mögliche Betreibermodelle (Städtisches Unternehmen, Partnerschaft mit Privatunternehmen, Zweckgebundene Vermietung von Liegenschaften an Privatunternehmen etc.)
  • Rechtliche, technische und personelle Anforderungen (Internetverbindung, Sicherheit, Abrechnung etc.) in Abhängigkeit vom Betreibermodell
  • Übersicht und grobe Bewertung möglicher Liegenschaften
  • Fördermöglichkeiten EU, Bund, Land o.a.
  • Möglichkeiten zur Vernetzung im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit
Die Studie soll innerhalb des Jahres 2019 vorliegen. Für die Freigabe eventuell notwendiger Mittel z.B. zur Förderung einer universitären Arbeit, kann die Stadtverordnetenversammlung auch vor diesem Fristrahmen mit dem Thema befasst werden.

Begründung:
Begriffserklärung: „Coworking Spaces“ stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume) zeitlich befristet zur Verfügung und ermöglichen die Bildung einer Gemeinschaft („Community“), welche mittels gemeinsamer Veranstaltungen, Workshops und weiterer Aktivitäten gestärkt werden kann.“
...
„Auch in einigen Klein- und Mittelstädten, sowie ländlichen Gegenden entstehen mitunter Coworking Spaces, um Gründer und Kreative einer Region zu vernetzen und ihnen günstige Arbeitsbedingungen zu bieten, wie etwa im hessischen Ort Lorsch, im oberbayerischen Dießen am Ammersee oder im baden-württembergischen Ravensburg.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Coworking (17.12.2018)

Die Vermeidung von individuellem Pendelverkehr ist ein wichtiger Stellhebel für die Reduzierung von CO2 im Bereich des privaten Verkehrssektors. Ein Angebot, Arbeitsplätze der Einwohner Riedstadts von den Ballungsgebieten nach Riedstadt zu verlegen, ist insofern ein Gebot des Klimaschutzes!

Daneben erhoffen wir uns positive Auswirkungen auf die Zufriedenheit unserer Bürger (weniger Zeit im Berufsverkehr, verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf) und je nach möglichen Liegenschaften auch eine Belebung der Ortskerne durch Berufstätige, die im Ort bleiben und dort auch konsumieren (z.B. Mittagessen).

Viele große Unternehmen leiden unter Mangel an Büroraum, auch viele Selbständige wissen die Möglichkeit flexibler Arbeitsplätze ausserhalb der „eigenen 4 Wände“ und die damit verbundene Möglichkeit des Networkings zu schätzen. Die wirtschaftliche Lage des Rhein-Main-Gebietes und die Struktur Riedstadts als „Schlafstadt“ stellen ideale Voraussetzungen dar, ein solches Projekt anzugehen.

Tags: WirtschaftStadtentwicklungKlimaschutz
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