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Bewirtschaftungskosten für das Gebäude der Büchnerbühne

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverordnetenversammlung hebt ihren o.a. Beschluss in folgendem Punkt auf:

„Die laufenden Bewirtschaftungskosten müssen von den nutzenden Vereinen getragen werden“

Begründung:

Die Nutzung öffentlicher Einrichtungen (Sport- und Kulturhallen, Sportplätze, Bürgertreff Goddelau, Museen) für Vereinszwecke ist derzeit für alle Riedstädter Vereine kostenfrei. Die o.g. Zahlungsverpflichtung schafft hier einen Präzedenzfall und ist u. E. für den gemeinnützigen Verein Büchnerbühne deshalb eine gravierende Ungleichbehandlung. 

Da die Büchnerbühne alle kulturellen Angebote ausschließlich mit professionellen Künstlern bestreitet und diese sich somit rein über die Abendkasse finanzieren, könnte eine regelmäßige Zahlung der Bewirtschaftungskosten Qualität und Quantität zwangsläufig gefährden. Nicht zuletzt müssten diese Zahlungen auch auf andere Kulturschaffende Vereine umgelegt werden, denen laut o.a. Beschluss eine Mitnutzung der Räumlichkeiten ebenfalls ermöglicht werden sollen. Vielfältige Kooperationen mit Vereinen und Institutionen haben bereits stattgefunden. Die Büchnerbühne wäre damit der einzige städtische Veranstaltungsort, für dessen räumliche Nutzung andere Vereine zu zahlen hätten. 

Dies sind aber nur formale Aspekte unseres Antrages. Viel wichtiger ist für die GLR die Tatsache, dass die Büchnerbühne durch die bisherige geringfügige öffentliche Förderung und das hohe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Fördervereins Büchnerbühne mittlerweile den Namen der „Büchnerstadt Riedstadt“ auch im kulturellem Bereich in der gesamten Rhein-Main-Regíon bekannt gemacht hat. Vom Hessischen Kulturministerium bis zu den Feuilleton-Seiten von Darmstädter Echo bis zur FAZ werden die Aufführungen dieses Theaters positiv gewürdigt.

Zwar wurde damals dieser Beschluss auch mit den Stimmen der GLR-Fraktion gefasst, wir würden uns aber schämen, wenn der Träger des Kulturpreises 2013 des Kreises Groß Gerau wegen seiner Umsetzung die hervorragende kulturelle Arbeit einstellen müsste. Die Büchnerbühne hat nicht nur mit effektiven Mitteln und unter großem Einsatz einiger weniger Helfer mit dem städtischen Zuschuss eine Immobilie saniert und im Wert gesteigert – das seit zwei Jahren präsentierte Programm mit Theater, Kino und Lesungen hat zu einer ganz wesentlichen Erweiterung des kulturellen örtlichen Angebots beigetragen. Die Besucherstatistiken zeigen auf, dass das Theater und seine Wohnsitzkommune auch regional wahrgenommen und geschätzt werden.

Tags: Kultur
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