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Pressemeldungen der GLR

Grüne Liste Riedstadt - Samstag, 3. November 2012
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Modernes Friedhofskonzept mit Bürgerbeteiligung ist bedroht

Herbstlicher Friedhof
Trotz starken Interesses und reger Beteiligung der Riedstädter Bürgerinnen und Bürger wird das von Petra Schellhaas und der Grünen Liste Riedstadt initiierte Friedhofskonzept schon seit Jahren ausgebremst.

"Viel ist von unseren Ideen nicht übrig geblieben" so Sebastian Wispel, Fraktionssprecher der GLR, "Als wir 2008 den Antrag auf ein modernes Friedhofskonzept mit zeitgemäßen Bestattungsformen stellten, war uns insbesondere wichtig, einen Planungsprozess unter umfassender Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durchzuführen".

Der auf breite Zustimmung stoßende Antrag verlief jedoch nach seinem Beschluss im Sande. Erst nach einer Anfrage der GLR und entsprechender Information der Öffentlichkeit in diesem Sommer kam plötzlich Bewegung in den Prozess: Bürgermeister Amend präsentierte der an einer Mitarbeit interessierten Bevölkerung auf der Bürgerversammlung in Goddelau ein fertiges „Konzept“, dass er im stillen Kämmerlein mit einer von ihm berufenen Expertengruppe erarbeitet hatte. Bürgerbeteiligung: Fehlanzeige.

Die daraus hervorgehende Änderung der Friedhofsordnung liegt der STVV in der kommenden Sitzung zur Abstimmung vor. Darin ist beispielsweise geregelt, dass Abfälle nur in die dafür vorgesehenen Behältern geworfen werden dürfen und aus welchem Material Grabmahle zu erstellen sind.

„Diese Friedhofsordnung erfüllt nicht im Ansatz das, was 2008 auf Initiative der GLR beschlossen wurde, nämlich die Erstellung eines Friedhofskonzepts. Alle wesentlichen Fragen, etwa zur Gestaltung der Friedhöfe oder zur Wegeführung sind unbeantwortet geblieben, eine Auseinandersetzung mit zeitgemäßen Bestattungsformen erfolgte nur oberflächlich. Das war hier vorgelegt wurde, verdient den Namen „Konzept“ nicht.“ führt Wispel aus.

Das gravierendste Versäumnis aber ist, dass die GLR-Forderung nach einer umfassenden Bürgerbeteiligung nicht umgesetzt wurde. „Die GLR wird dieser Vorlage des Bürgermeisters daher die Zustimmung verweigern. Wir fordern weiter, dass der 2008 von der STVV gefasste Beschluss zur Erstellung eines Friedhofskonzepts unter umfassender Bürgerbeteiligung endlich umgesetzt wird.“ so Wispel abschließend.

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